Die andragogischen Grundsätze der GSDS

 
Respektsprinzip

  • Die GSDS anerkennt die Einzigartigkeit der Lernenden: Ihre Geschichte, ihre Vorstellungen, ihre Werte, ihre Lernstrategien, ihre Errungenschaften und Projekte.
  • Die GSDS verpflichtet sich zur vertraulichen Behandlung der erfassten Daten und Äusserungen.
  • Die GSDS fördert die Ausdrucksfähigkeit und gesteht allen auch das Recht auf Fehler zu.
  • Die GSDS verbindet permanent gegenüber allen Entgegenkommen mit Anforderungen.
  • Die GSDS respektiert die moralische und physische Integrität jeder Person zu jedem Zeitpunkt und sorgt dafür, dass diese respektiert wird.

 
Prinzip der Lernfähigkeit

  • Die GSDS geht davon aus, dass alle fähig sind, zu lernen, und stuft niemanden als Versager ein.
  • Die GSDS ermöglicht, identifiziert und anerkennt Ausbildungen für alle; anhand der ausgeführten Aufgaben erfasst die GSDS die erreichten Ziele und Fortschritte.
  • Die GSDS sucht und erarbeitet die geeignetsten pädagogischen Methoden, damit die Lernenden die übermittelten Kenntnisse verstehen und verinnerlichen können.
  • Die GSDS nimmt während den langen Ausbildungskursen Beurteilungen vor, welche es den Lernenden erlauben, ihren Wissensstand einzuschätzen und entsprechend ihren erworbenen Kenntnissen ihren Lernweg fortzusetzen und zu Ende zu führen.
  • Die GSDS erklärt die Ausbildung, die Anforderungen und die pädagogischen Ziele genau; die GSDS garantiert den Zugang zu den nötigen Informationen und zu den erforderlichen Lern-Ressourcen, die für eine erfolgreiche Ausbildung nötig sind.

 
Professionalitätsprinzip
 

  • Die GSDS präsentiert die unerlässlichen Modalitäten für den guten Ablauf der Kollektivarbeit und ermöglicht ihre Umsetzung und gegebenenfalls ihre Anpassung an eventuell auftretende Einschränkungen.
  • Die GSDS bringt die Gruppe dazu, sich systematisch auf den Vorgang des Lernens zu konzentrieren, um zu verhindern, dass zwischenmenschliche Beziehungen, psychosoziale Netzwerke und Affekte die Ausbildungsdynamik hemmen.
  • Die GSDS setzt sich dafür ein, die für den guten Arbeitsablauf nötigen Vorschriften so klar und präzise wie möglich zu formulieren und auch ihre Verinnerlichung durch alle zu überprüfen.
  • Die GSDS verpflichtet sich, die sozialen Regeln, die für die Lernenden gelten, auch selbst zu befolgen.
  • Die GSDS bildet sich laufend weiter: Aktualisierung ihrer Kenntnisse, Wahrung und Entwicklung ihrer Kompetenzen. Zu diesem Zweck verlangt die GSDS von ihren Lehrkräften ein hohes Qualifikationsniveau und zudem die Teilnahme an internen oder externen Weiterbildungen zu ihrem Unterrichtsfach und/oder ihren Unterrichtsmethoden.
  • Bei der Übermittlung von Wissen, der Betreuung von Gruppen und den Beurteilungen, die sie vornimmt, stellt die GSDS ihre Unparteilichkeit unter Beweis. Sie sieht von jeder Form von Propaganda ab und legt bei problematischen Fragen die verschiedenen Optionen so ausführlich wie möglich dar.

 
Verantwortlichkeitsprinzip

  • Die GSDS trägt die Verantwortung für die Relevanz der übermittelten Inhalte in den Ausbildungskursen . Daher vergewissert sich die GSDS über die Gültigkeit der Inhalte und garantiert so die Qualität der angebotenen Ausbildung.
  • Die GSDS ist sich der Grenzen ihres Wissens bewusst und anerkennt diese auch gegenüber den Lernenden. Bei Bedarf macht die GSDS die ihr fehlenden Informationen ausfindig und verweist den Lernenden an andere Wissensquellen.